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Professionelle Digital-Karte
| Die Digi 96/8 Pro von RME ist die derzeit einzige Karte, die ich für das professionelle Mastering uneingeschränkt empfehlen kann. Sie arbeitet mit Wortbreiten bis zu 24 Bit sowie Samplingraten bis zu 96 kHz und ist daher der ideale Partner für einen hochwertigen, externen Wandler. |
| Der Markt bietet mittlerweile sehr viele 24/96-Karten, aber warum wird hier ausschließlich die RME-Karte empfohlen? Die Antwort ist einfach: Sie bietet im Gegensatz zu allen anderen Karten einige spezifische Funktionen, die für das Mastering sehr wichtig sind. RME ist bislang der erste Hersteller, der TMS (Track Marker Support) beherrscht. Beim digitalen Überspielen des zum Mastering angelieferten Materials von DAT oder CD werden mit dieser Funktion gleich die Track-Marker übernommen - ein nicht zu unterschätzender Vorteil! Auch ein genaues Auslesen des Subcodes ist mit dieser Funktion möglich, wobei die Karte zusammen mit der im Lieferumfang befindlichen Software Digicheck zu einem sehr guten Meß-, Analyse- und Testwerkzeug wird. Die Digi 96/8 Pro bietet alle Digitalschnittstellen: AES/EBU mit XLR-Anschlüssen, S/PDIF mit coaxialen oder optischen Anschlüssen sowie ADAT. Bei letzterem Format können über die optischen Verbindungen gleichzeitig acht Kanäle ausgegeben werden, wofür in der Recording-Software vier Wave-Devices zur Verfügung stehen. In Verbinung mit einem externen Achtkanal-Wandler ermöglicht die Digi 96/8 Pro somit die Nutzung der neuen Surround-Funktionen in Samplitude. Am Ein- und Ausgang sind unterschiedliche Samplingraten möglich. Das ist beim Mastering wichtig, denn oft werden DAT-Tapes mit 48 kHz angeliefert, die bei der Überspielung in Echtzeit auf 44,1 kHz konvertiert und zum Abhören gleich wieder ausgegeben werden sollen. Zusätzlich besitzt die Digi 96/8 Pro einen eigenen DA-Wandler, der ebenfalls bis 96 kHz arbeitet. Dieser Analogausgang eignet sich hervorragend für Monitorzwecke. Mit dem optionalen Wordclock-Modul kann ein Wordclock-Ein- und Ausgang nachgerüstet werden. Der Eingang ist mit weniger als 8 ns Jitter im PLL-Betrieb sowie einer Ausregelung von bis zu 40 ns Eingangsjitter ohne Aussetzer wirklich hervorragend, und der Ausgang wird von einem sehr stabilen Clock-Generator gespeist, der sogar als zentraler Haustakt eingesetzt werden kann. |