24 Bit Stereo Analog/Digital Converter

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MindPrint bietet mit dem DI-Port ein interessantes All-in-one-Gerät an. Seine zwei Line-Eingänge werden ergänzt um Class-A-Mikrofonvorverstärker mit Phantomspeisung, so daß wirklich alle Arten von Signalen über die 24-Bit-Wandler in die digitale Ebene umgesetzt werden können. Die Wandler sind sehr linear und klingen hervorragend, es wird ein Rauschabstand von 105 dB erreicht. In dieser Preisklasse und auch in den nächsthöheren ist das ein äußerst guter Wert, der erst durch deutlich teurere Geräte übertroffen werden kann. Mit seiner D/A-Sektion und einer Monitorschaltung, die latenzfreies Abhören unter Umgehung des Rechners ermöglicht, ist der DI-Port die ideale Ergänzung einer Computer-Workstation mit Digital-I/O-Karte, wenn nicht mehr als zwei Kanäle benötigt werden. Digitalseitig ist der DI-Port mit S/PDIF-Schnittstellen in coaxialer und optischer Ausführung bestückt, als Samplingfrequenz werden 44,1 und 48 kHz unterstützt. Obwohl die Zielgruppe der DI-Port-User hauptsächlich im semiprofessionellen Bereich angesiedelt sein dürfte, macht der DI-Port in vielen Fällen auch im Pro-Studio eine gute Figur: Dann nämlich, wenn es hauptsächlich um Monitoring geht und nur ab und zu etwas aufgenommen wird, wobei zwei Kanäle reichen und die extremen Rauschabstände sowie die doppelten Samplingraten der angesagten HighEnd-Wandler nicht benötigt werden. Und Hand auf's Herz: Das ist seltener der Fall, als man zugeben mag. Und so kommen im ths master mix Hauptstudio zwar eben diese extremen HighEnd-Wandler vor, aber die Vorproduktionsstudios, in denen es hauptsächlich um Schnitte geht, sind mit DI-Ports ausgestattet. Die gute Qualität und das hervorragende Preis-Leistungs-Verhätnis haben uns überzeugt. |