Samplitude 2496

Samplitude-PC

Rechner-Anforderungen



Mindestanforderungen

Samplitude 2496 benötigt einen PC, für den Mac ist es nicht erhältlich. Der PC soll mindestens ein 166er Pentium sein, wobei ein Pentium II oder Pentium Pro empfohlen wird. Wer mit Windows 95 arbeitet, kommt mit 16 MB RAM aus, Windows NT braucht dagegen mindestens 32 MB RAM.


Optimale Konfiguration

Wie immer im Leben, macht die Mindestanforderung noch nicht glücklich. Um wirklich professionell zur Sache zu kommen, solltet Ihr auf folgendes achten:

CPU und RAM
Da Samplitude 2496 ausschließlich die Rechenleistung des Prozessors nutzt, steigt die Performance mit der CPU-Geschwindigkeit an. Hier sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Ab Pentium II 266 laufen alle Mastering-Effekte bei 32 Bit und 44,1 kHz parallel in Echtzeit. Aber hier ist die Leistungsskala noch nicht zu Ende, denn mit PlugIn-Effekten kann das System erweitert werden. Wer recht viele davon in Echtzeit einsetzen möchte, kann noch ein paar MHz mehr gebrauchen. Es sollte übrigens ein echter Intel-Prozessor sein, denn die Clones haben Schwächen in der Fließkommaeinheit (FPU). Während sich das bei Standardsoftware nicht bemerkbar macht, fordert Samplitude die FPU: bei gleichem Takt sind die Clones deutlich langsamer. Beim RAM-Speicher gilt die Faustregel der Verdopplung. Unter Windows 95 seid Ihr also mit 32 MB, unter NT mit 64 MB gut bedient.

Festplatte
Wenn Ihr wirklich nur 2 Spuren zum Stereo-Mastering braucht, schafft das jede der heute üblichen Festplatten. Wenn Ihr aber den Mehrspurbetrieb nutzen wollt (und das ist auch beim Mastering wichtig), dann sind schnelle Platten notwendig. Auf jeden Fall solltet Ihr aber zwei separate Platten haben: Eine für das Betriebssystem und die Programme, und eine eigene für die Audio-Daten. SCSI-Platten sind erste Wahl. Um sie zu betreiben, braucht Ihr einen SCSI-Hostadapter. Hier sind die Produkte von Adaptec allgemein anerkannt und gut. Der alte 2940 PCI reicht übringens vollkommen aus.

CD-Brenner
Um eine Red-Book-CD schreiben zu können, muß der Brenner im Disk-at-Once-Modus (DAO) arbeiten. Das können heutzutage aber so gut wie alle Brenner. Da aber noch viele weitere Eigenschaften des Brenners nötig sind, um wirklich alle Features der Software zu unterstützen, solltet Ihr Euch für einen der vom Hersteller empfohlenen Brenner entscheiden. Das sind alles SCSI-Modelle, aber das macht ja nichts - den Hostadapter braucht Ihr für die Festplatte ohnehin. Meine Brenner-Empfehlung ist der TEAC CDR55S. Er arbeitet sehr zuverlässig und liest auch perfekt Audio-CDs ein - mit 12-facher Geschwindigkeit und absolut fehlerfrei.

Monitor
Wenn Ihr feinfühlig Hüllkurven zeichnet, viele PlugIn-Fenster gleichzeitig geöffnet habt und mehrere Tracks gleichzeitig im Überblick haben möchtet, solltet Ihr mindestens eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln mit kleinen Fonts einstellen. Daher ist ein 17"-Monitor zu empfehlen. Wenn Ihr wirklich viel mit dem System arbeitet, ist aber ein 21er mit noch höherer Auflösung vorzuziehen.

Maus
Kennt Ihr die Intellimouse von Microsoft? Sie ist für diese Anwendung eine feine Sache: Zoomen und Scrollen sowie Play Start/Stop liegen auf dem Rad in der Mitte zwischen den Tasten, wodurch es sich wesentlich besser arbeiten läßt.

Hardware-Controller
Besonders komfortabel gestaltet sich die Arbeit mit einem Hardware-Controller. Für den Control Freak von Kenton gibt es eine spezielle Anpassung für die Arbeit mit Samplitude, die hier kostenlos geladen werden kann.



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