Step 4: Optimales System
Das Fazit aus den vorangegangenen Betrachtungen drängt sich förmlich auf: Im Idealfall installiert man alles! Ein Multiprozessor- oder Dual-Core-Rechner mit genügend RAM und schnellen Festplatten sorgt für viele Spuren und die Kanal-Equalizer. Die UAD-1 steuert die authentischen Vintage-PlugIns bei, während die TC Powercore universelle Effekte und High-Tech-Schmankerl liefert. Und der HighEnd-Hall hängt als externes 19-Zoll-Gerät an einer Schnittstelle der RME Hammerfall, eventuell begleitet von einigen raren Vintage-Röhrengeräten, die es als PlugIn nicht gibt.
Mit diesem System haben wir alles, was gebraucht wird: Genug Rechenleistung und bei der Wahl der Effekte von allem das Beste. Abschließend sei daher nur noch einmal die Wichtigkeit geringer Latenzen erwähnt, denn für den Weg durch die Audio-Schnittstellen rein und raus zum externen Gerät gilt das Gleiche wie für den Weg durch den PCI-Bus rein und raus zur DSP-Karte: Es vergeht die doppelte Latenz. Um hier keine Nachteile in Kauf nehmen zu müssen, kommt der Audiokarte eine ebenso wichtige Bedeutung zu wie allen anderen Komponenten.